Bürgerverein

Blickpunkt

Blickpunkt


Der erste Blickpunkt erschien im 3. Quartal 1975 und
danach 3 mal im Jahr

Er enthielt Mitteilungen und Veranstaltungstermine für Brand

Die Verteilung erfolgte ab Juni 2014 kostenlos mit "Noits op d'r Brand"

und ist nun ab Februar 2017 darin integriert, so dass die Informationen
alle zwei Monate erscheinen

Zusätzlich liegen weitere Exemplare im Bezirksamt, bei der
Aachener Bank, der Sparkasse Brand und bei den Mitgliedsgeschäften
der IG Handel, Handwerk und Gewerbe aus.



April 2018

Polizei Brand zieht um



Die Polizei-Anlaufstelle in Brand wird schließen. Soweit die schlechte Nachricht, die Polizeipräsident Dirk Weinspach dem Gesamtvorstand des Bürgervereins Brand in seiner letzten Sitzung persönlich überbracht hat. Er hatte aber auch eine gute Nachricht im Gepäck, die da lautet, es wird in Zukunft so viel Polizeipräsenz in Brand geben wie nie zuvor.
Schon im Herbst dieses Jahres wird die Polizei den Schlüssel für den unmittelbar an der Autobahnanschlussstelle Brand gelegenen Neubau des Aachener Polizeipräsidiums in Empfang nehmen. Bis zum Einzug der über 1.000 Polizistinnen und Polizisten wird es aber voraussichtlich noch ein weiteres halbes Jahr dauern, da zuerst eine umfangreiche technische Ausstattung im Neubau installiert wird. Im Frühjahr 2019 wird es dann endlich soweit sein. Das neue Polizeipräsidium am Tor zum Stadtbezirk eröffnet nur 1,5 km entfernt vom heutigen Standort der Polizeistation Brand direkt.
Herr Weinspach machte unmissverständlich klar, dass ab diesem Zeitpunkt der Standort in der Hochstraße nicht mehr zu halten sei. Daher würden auch die Bezirksbeamten in das neue Präsidium umziehen. Das bedeute jedoch keinesfalls eine geringerer Präsens der Einsatzkräfte vor Ort, beteuerte der Polizeichef, sondern ermögliche eine bessere Aufgabenteilung. Die Bezirksbeamten müssten sich dann nicht mehr mit der Anzeigenaufnahme beschäftigen und hätten mehr Zeit für Bürgergespräche in Brand. Außerdem sei die Polizei im neuen Präsidium, anders als in der kleinen Wache, für die Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr zu erreichen.
Die aus den Reihen des Vorstands vorgetragene Sorge, die Bezirksbeamten könnten ihren Bezug zu Brand verlieren, zerstreute Weinspach: „Es wird weiter Bezirksbeamte geben, die während der Dienstzeit auch unmittelbar telefonisch zu erreichen sind“. Außerdem kündigte er feste Sprechzeiten im Bezirksamt an und versprach: „Das neue Polizeipräsidium wird offen und freundlich gestaltet, um die Hemmschwelle für die Besucher abzubauen.“
Breite Zustimmung fand er bei den Mitgliedern des Gesamtvorstands mit seinem Bekenntnis zur neuen Heimat des Präsidiums in Brand. Der Vorsitzende des Bürgervereins, Wolfgang Müller, nutzte daraufhin die Gelegenheit und überreichte Herrn Weinspach die aktuelle Ausgabe der Heimatkundlichen Blätter, um ihn und seine Mitarbeiter in Brand herzlich willkommen zu heißen.

Wolfgang Sanders

 

1. Brander Fahrradtag am 14.04.2018

Foto Wolfgang Sanders
Zusammen macht Radfahren noch mehr Spaß
(v. l. Dr. Andreas Lux, Gereon Hermens)



Eigentlich gibt es genug Gründe, das Auto stehen zu lassen und sich aufs Fahrrad zu schwingen: der Umweltschutz, die Gesundheit, die ersten warmen Strahlen der Frühlingssonne. Doch dann ist man später dran als gewollt, es drohen Wolken aufzuziehen oder der innere Schweinehund hat mal wieder das Regime übernommen.

„Wir möchten alle Mitbürger und Mitbürgerinnen motivieren, öfter aufs Rad zu steigen“, kündigt Gereon Hermens vom Arbeitskreis „FahrRad in Aachen-Brand“ an. Daher laden der Bürgerverein Brand e.V. und der Arbeitskreis der Stadtteilkonferenz Brand zum 1. Brander Fahrradtag ein.

Unter dem Motto „Brand steigt aufs Rad“ werden am Samstag, dem 14.04.2018 von 10:00 - 14:00 Uhr am Marktplatz in Brand zahlreiche Aktionen zum Thema Fahrradfahren stattfinden.

So informieren die Projektwerkstatt „Fahrradfreundliches Brand“, die Stadt Aachen und der VCD unter anderem über die „Rad-Vorrang-Route Brand - Innenstadt“ und sammeln Vorschläge, wie das Fahrradfahren in Brand attraktiver gemacht werden kann. Die Initiative Velocity stellt die Pläne zur Erweiterung des bereits gestarteten Aachener Pedelec-Verleihsystems mit Stationen in Brand vor. KAB und Ökumenisches Bildungswerk berichten über ihre geführten Radtouren in die Umgebung.

„Wir wollen nicht nur Rund um das Thema Fahrradfahren informieren, sondern auch die Gelegenheit bieten, etwas Neues auszuprobieren“, erläutert der Vorsitzende des Bürgervereins, Wolfgang Müller. So werden defekte Fahrräder mit Unterstützung der Mitarbeiter des „Rad-Werks“, einem neuen Angebot des Mobilés, wieder flott gemacht. Auf einem großen Fahrradparcours im Park an der Eschenallee können Kinder, Jugendliche und Erwachsene ausprobieren, wie geschickt sie auf ihrem eigenen Rad unterwegs sind. Einhändig Kurven fahren, punktgenau halten, oder im richtigen Abstand am parkenden Auto vorbei radeln, sind nur einige der Aufgaben, die es auf dem Rundkurs zu bewältigen gibt.

Auch diejenigen, die nicht mehr selber Rad fahren können, sind herzlich eingeladen, denn erstmals wird in Aachen eine Rikscha für Senioren zum Einsatz kommen. In Kooperation mit dem Projekt „Radeln ohne Alter“ aus Bonn bietet die Generationsbrücke die Möglichkeit an, ältere Mitbürger mit einer speziell entwickelten Pedelec-Rikscha über Brand zu befördern. Besucher des zeitgleich stattfinden Wochenmarkts haben zudem die Möglichkeit, ihre Einkäufe mit einem Lastenfahrrad nach Hause bringen zu lassen.

Im Grunde wird mit diesem Aktionstag eine Idee aus früheren Zeiten wiederbelebt. Bereits 1953 fand auf dem Brander Marktplatz ein Fahrrad- und Rollerrennen für die ganze Familie statt (siehe Foto dazu). Damals wie heute macht es mehr Spaß, auf das Rad zu steigen, wenn man sich in guter Gesellschaft befindet. Der 1. Brander Fahrradtag am Marktplatz soll zeigen, dass sich das viel zitierte Brander Wir-Gefühl eben besonders gut auf zwei Rädern erleben lässt.

Martina Zschau

 

Brander Marktplatz 1953

Brander Senioren bleiben mobil

1200 Fahrten an 365 Tagen im Jahr 2017

Das Projekt des Bürgervereins Brand „Brander Senioren bleiben mobil“ gibt es inzwischen seit zweieinhalb Jahren und es wird von mobilitätseingeschränkten Senioren rege genutzt.
So absolvierten die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer im Jahr 2016 fast 800 Fahrten und im Jahr 2017 1200 Fahrten zu Ärzten, zur Therapie, zu Veranstaltungen oder zum Einkauf. 20 Fahrten erfolgten für Rollstuhlfahrer, die unseren Fahrdienst vor allem für die privaten Termine nutzen.

Durch die hohe Nachfrage mussten die aktuell 10 Fahrerinnen und Fahrer in einem Monat auch schon einmal bis zu 100 Fahrten bewältigen. Im Jahr 2017 hat sich gezeigt, dass die Nachfrage, insbesondere zu Veranstaltungen innerhalb von Brand gebracht zu werden, steigt.

Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass es bei dem kostenlosen Fahrdienst nicht allein darum geht, dass die ehrenamtlichen Fahrer die Senioren von Zuhause zu ihren Zielen bringen.
Bei Bedarf unterstützen und begleiten sie den Fahrgast auch, etwa die Treppe bei der Arztpraxis zu bewältigen oder den Einkauf in die 2. oder 3. Etage zu tragen.

Nicht nur das Seniorenmobil ist unterwegs
Damit „Brander Senioren bleiben mobil“ den vielen mobilitätseingeschränkten Senioren ermöglichen konnte, am gesellschaftlichen Leben in Brand teilzunehmen, wurde der kostenlose Fahrdienst streckenweise auch durch Fahrten mit den Privat-PKWs der ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer ergänzt. Denn trotz Sammelfahrten mit mehreren Fahrgästen konnten nicht alle Fahrten allein mit dem Seniorenmobil bewältigt werden. Hier setzten die Fahrerinnen und Fahrer nicht nur ihre Zeit, sondern auch materielle Werte ein, wofür wir sehr dankbar sind.
Während die Fahrtziele im Jahr 2015 überwiegend Fachärzte in Aachen und Brand waren, nahmen im Jahr 2016 und im letzten Jahr die Fahrten zu geselligen Veranstaltungen innerhalb von Brand zu. Mit 200 Fahrten zu geselligen Anlässen z. B. bei der AWO, KAB und KfD konnten die mobilitätseingeschränkten Senioren Sozialkontakte pflegen und einem ansonsten möglicherweise einsamen Alltag entfliehen. Gut gebucht sind auch Einkaufsfahrten etwa zum Aldi, Rewe, Netto oder Metzger in Brand. Selbst der Friseurbesuch wird durch das Engagement unserer Ehrenamtler ermöglicht.

Planung hat sich bewährt
Zum Start des Projekts ging das Koordinatorenteam von „Brander Senioren bleiben mobil“ von einer Vorlaufzeit zur Planung eines Fahrtermins von einer Woche aus. Die Praxis zeigt, dass sich diese Schätzung bewährt hat, um Planungssicherheit für Koordinator, Fahrer und Fahrgast herzustellen.
Kurzfristige Fahrten (von heute auf morgen oder in zwei Tagen) können mit dem Seniorenmobil nicht bedient werden.
Alle mobilitätseingeschränkten Senioren, die nicht mit dem Bus fahren können und für die ein Taxi nicht infrage kommt, sollten für ihre Teilnahme an Veranstaltungen in Brand mindestens eine Woche vorher bei den Koordinatoren anrufen (Telefonnummer 45 09 02 10) und einen Termin vereinbaren. Die für die Fahrt notwendigen Informationen werden von der diensthabenden Koordinatorin oder Koordinator abgefragt
Das Seniorenmobil fährt kostenlos
Die Fahrten mit dem Seniorenmobil sind für den Fahrgast kostenlos. Allein eventuell anfallende Parkgebühren, muss der Fahrgast selbst übernehmen. Das Projekt „Brander Senioren bleiben mobil“ wird über Spenden und durch den Bürgerverein Brand finanziert. Selbstverständlich freut sich der Bürgerverein über Spenden, mit denen der Bestand des Projekts unterstützt wird.

Wichtig für das Brander Seniorenmobil ist der Grundsatz: „Brander fahren Brander in Brand“. Es handelt sich um ein Quartiersprojekt. Das heißt, die Fahrten sind innerhalb von Brand ausgelegt. Wenn Brander Fahrten dadurch nicht behindert werden, führen wir auch Fahrten innerhalb der Stadtgrenzen von Aachen aus. Allerdings muss ein Fahrziel Brand sein und der Fahrgast in Brand wohnen.

Wir freuen uns über Zuwachs
Da die Nachfrage bei „Brander Senioren bleiben mobil“ stetig steigt, freuen wir uns, wenn Menschen als ehrenamtliche Fahrerin oder ehrenamtlicher Fahrer aktiv werden wollen. Die Ehrenamtlichen allein bestimmen den Zeitaufwand, den sie einsetzen möchten.
Alle Fahrerinnen und Fahrer werden in der Nutzung des Seniorenmobils geschult und sind über den Bürgerverein – für den Fall des Falles – zusätzlich haftpflichtversichert.
Wer mitmachen möchte, wendet sich einfach an das Koordinatorenteam oder den Vorstand des Bürgervereins Brand.

Finanzielle Unterstützung
Mitte 2018 läuft die finanzielle Unterstützung durch das Deutsche Hilfswerk leider aus.
Aufgrund der hohen Nachfrage möchte der Bürgerverein Brand das Projekt weiterführen.
Für die Weiterführung des Projektes „Brander Senioren bleiben mobil“ ist der Bürgerverein Brand e.V. auf Spenden angewiesen.

Kontoverbindungen für das Projekt „Brander Senioren bleiben mobil“
Aachener Bank IBAN DE95 3906 0180 0234 2342 34 BIC GENODED1AAC
Sparkasse Aachen IBAN DE74 3905 0000 1072 1678 00 BIC AACSDE33
Spendenquittungen werden ausgestellt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Wolfgang Müller

 

Das Brander Seniorentelefon

Bürgerverein sozial

Das Brander Seniorentelefon
Was 2011 mit dem Projekt „Brand für alle“ begann und seit 2013 vom Bürgerverein und Seniorenrat getragen wird, ist zu einem festen Bestandteil des Brander Gemeinschaftslebens geworden: das Seniorentelefon. Hier können Senioren aus Brand mit Unterstützungsbedarf montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr anrufen, hier erwarten sie freundliche Mitarbeiter – derzeit 25 Ehrenamtler.

Hilfe im Alltag

Kostenlose Nachbarschaftshilfe im Alltag gibt es z.B. durch:
• Kleine handwerkliche Dienstleistungen
• Reparaturdienste
• Hilfe beim Einkaufen
• Hilfe bei Behördengängen
• Hilfe beim Ausfüllen von Formularen
• Hilfe bei Arztbesuchen

Beratung und Kontakte

Vielleicht braucht man aber nur einen Rat in einer aktuellen Lebensfrage oder sucht Kontakte, wenn man einsam ist. Bei Gängen zu Behörden wird Vermittlung und Begleitung angeboten. Die Mitglieder des Ehrenamtlerteams beraten am Telefon und sagen auch, wer weiterhelfen kann oder rufen zurück, wenn Hilfe für das Anliegen gefunden ist.

Erfolgreiche Arbeit

In den zurückliegenden Jahren haben das Team bisher 1200 Anrufe erreicht, davon im letzten Jahr allein fast 300. Ein großer Dank gilt dem gesamten Team: der Leitung, den Telefonisten/-innen und den vielen nachbarschaftlichen Helfern vor Ort.

Wer verstärkt das Team?

Für den großen Arbeitsbereich werden immer wieder neue Mitarbeiter gesucht, seien es Personen, die tageweise die Anrufe entgegennehmen und beraten, seien es handwerklich und technisch begabte Rentner/-innen oder Ehrenamtler, die alleinstehenden und einsamen Senioren/-innen beim Einkaufen helfen, sie beim Spaziergang begleiten oder sie einfach nur besuchen, um ihnen etwas vorzulesen, sich mit ihnen zu unterhalten oder zu spielen.
Wer interessiert ist, erhält Auskunft bei:



Lia Tauchert Norbert Klüppel Willi Eschweiler
Tel. 523917 Tel. 521886 Tel. 523263
oder unter
brander.seniorentelefon@gmx.de

 

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Blickpunkt Februar 2018.zip [493 KB]

Blickpunkt Dezember 2017.zip [2.199 KB]