Bürgerverein

Bürgerverein Brand

Brander Straßen, Plätze und Wege komplett

Foto: Michael Schmidt

Der Geschichtskreis im Bürgerverein stellt Informationen

und Hintergründe zu Brander Straßen, Plätzen und Wegen

sowie weitere Details zur Verfügung.

Bearbeitet von Michael Schmidt

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Brander Straßen, Wege und Plätze

 

Mitgliederversammlung u. Beiratssitzung fällt aus


Liebe Vorstandskolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder im Bürgerverein Brand e.V.,
liebe Beiratsmitglieder im Bürgerverein Brand e.V.,
 
nach reiflicher Überlegung im geschäftsführenden Vorstand sind wir zu dem Ergebnis gekommen,
in diesem Jahr keine Mitgliederversammlung und somit auch keine Sitzung des Vorstandsbeirates durchzuführen.
 
Geplant war von uns die Mitgliederversammlung, die im März ausgefallen ist, im Oktober mit der Sitzung des Vorstandbeirates nachzuholen.
 
Auch hier macht uns, wie in vielen Vereinen, die Corona Pandemie einen Strich durch die Rechnung.
Wir können die vorgegebenen Hygienemaßnahmen nicht erfüllen, da der Raum im Pfarrzentrum St. Donatus
aufgrund der Abstandsregelung nicht die zu erwartende Anzahl der Mitglieder zulässt.
 
Auf der Tagesordnung beider Sitzungen stehen keine Punkte, die dringend abgearbeitet werden müssen.
 
Zur Wahl steht nur der zweite Kassenprüfer. Ich gehe davon aus, dass die Wahl auf nächstes Jahr verschoben werden kann.
 
Sollte dennoch Gesprächsbedarf bestehen, stehen selbstverständlich die Vorstandsmitglieder zur Verfügung.
 
 
Bitte bleiben Sie gesund!!
 
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Müller
Vorsitzender

 

Ausgabe Heimatbuch dieses Jahr anders

Blickpunkt Oktober 2020

Ausgabe HKBl diesmal anders

 

Brander Motive auf dem Bauzaun "Tuchmacherviertel"

Artikel Az vom 23.06.2020

Foto: Ewald Kreus

Foto: Ewald Kreus

Foto: Ewald Kreus

Foto: Ewald Kreus

Brander Senioren bleiben mobil

Fahrdienst für Senioren geht eingeschränkt weiter

 

Bürgerverein und Corona

Liebe Mitglieder vom Bürgerverein Brand e.V.,
liebe Leserinnen und liebe Leser,

wenn Sie diesen Artikel lesen, sind einige Tage nach meiner Texterstellung vergangen. Ich hoffe und wünsche uns allen, dass in der Zwischenzeit keine gravierenden Änderungen, insbesondere gestiegene Infektionszahlen und damit verbunden ein Anstieg der Reproduktionszahl der Coronavirus Pandemie zu verzeichnen sind.
Entschleunigen war das Schlagwort in der schwierigen Zeit. Manch einer wäre aber froh gewesen, wenn er zeitnah zumindest einen Teil von seinem hektischen Alltag zurückbekommen hätte.
Wir alle mussten und müssen immer noch
erhebliche Einschränkungen in diesen Zeiten ertragen. Ich denke besonders an unsere Seniorinnen und Senioren in Alten- und Pflegeheimen, die von ihren Familien, wenn überhaupt, nur von einer Person mit hohen hygienischen Auflagen besucht werden dürfen oder nur per Telefon zu erreichen sind. Schulunterricht kann, wenn überhaupt, nur unter der Einhaltung strenger Hygienevorschriften stattfinden. Viele Arbeitnehmer sind von Kurzarbeit betroffen, manch einer befürchtet die Arbeitslosigkeit. Geschäftsleute, die ihre Geschäfte nur eingeschränkt öffnen dürfen oder die Gastronomie, die Speisen und Getränke unter Einhaltung der Abstandsregel (1,5m) im Restaurant anbieten darf. Das bedeutet, dass die Bewirtung aufgrund des hohen Platzbedarfes nur bei ca. der Hälfte der Gäste, wenn überhaupt, möglich ist.
Die regelmäßig stattfindenden Gottesdienste im Brander „Dom“ St. Donatusund der Martin Luther Kirchekönnen nur mit hohen Auflagen und einer geringen Anzahl an Besuchern durchgeführtwerden. Uwe Loeper, unseren Pfarrer der Martin Luther Kirche, hat man nicht in seiner Kirche, sondern bei youtube zum Gespräch und Gebet auf eine Tasse Kaffee angetroffen. Auch Beerdigungen waren nur im kleinen Kreis erlaubt. In den Traueranzeigen liest man regelmäßig: „Aufgrund der derzeitigen Umstände findet die Beerdigung im Kreise der Familie statt.“
Man begegnet Menschen mit Mund- Nase Masken, die erst beim zweiten Hinsehen als Freunde oder Bekannte erkannt werden. Großer Ideenreichtum und die gute Nähkunst manch Brander Bürger sind in der Gestaltungder Masken zu erkennen.
Das Brander Vereinsleben ist auf „Null“ gefahren. Bei Sportvereinen, Karnevalsgesellschaften und in vielen anderen Vereinen findet zurzeit so gut wie kein Vereinsleben statt. Wenn überhaupt Kontakte bestehen, dann per Telefon, Mail, Facebook oder anderen sozialen Medien. Kein Theater, Kino oder die geliebte Kirmes auf dem Brander Marktplatz. Der Tanz in den Mai mit den Freunder Maijungen im Festzelt, selbst das Aufstellen des Maibaumes in Freund, eine Jahrzehnte lange Tradition, wurde abgesagt. Es fehlte lange Zeit das Feierabendbier in der Stammgaststätte. Es fehlte das Treffen mit Freunden und Bekannten. Der Kegelabend findet nicht statt. Selbst das gemütliche „miteinander Essen gehen“ im Restaurant ist zurzeit mit hohen Auflagen nur im ganz kleinen Kreis möglich. Alle geplanten Veranstaltungen mit vielen Gästen und Teilnehmern sind in dieser Zeit abgesagt und können unter den gegebenen Bedingungen nicht stattfinden. Planungssicherheit für kommende Veranstaltungen oder private Feiern, wie Hochzeit, Geburtstag und vieles mehr gibt es leider nicht. Der geplante und vielleicht schon angezahlte Urlaub ist geplatzt. Die Frage ist, können oder wollen wir in diesem Jahr überhaupt in den Urlaub fahren und wenn ja, wohin.

Das Brander „Wir Gefühl“ ist in diesen Zeiten Gott sei Dank nicht auf der Strecke geblieben. Es gibt auch in Brand viele Menschen, die spontan zu Hilfsaktionen aufrufen. Das JuB, unter der Leitung von Benedikt Dautzenberg, hat sich etwas einfallen lassen (siehe gesonderter Artikel im Blickpunkt). Angeregt von Ralf Freyaldenhoven werden mit der Organisation vom Mobilé St. Donatus Schutzmasken genäht. Außerdem bietet u.a. auch das Mobilé einen Hilfs- und Einkaufsdienst an. Das Seniorenmobil mit seinen Fahrerinnen und Fahrern vom Bürgerverein Brand steht ebenfalls für Einkäufe zur Verfügung.
Danke!!
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Menschen in Brand bedanken, die in dieser schwierigen Zeit ehrenamtlich und uneigennützig anderen Menschen helfen und mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Bedanken möchte ich mich auch bei den Damen und Herren der Freiwilligen Feuerwehr vom Löschzug Brand für die musikalische Unterhaltung, die an vielen frühen Abenden mit einem alten Schlager von Udo Jürgens „Denn immer wieder geht die Sonne auf“ gesungen von Beamten der Polizei, Feuerwehr und dem Rettungsdienst, vielen Brander Bürgern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.
Nicht zu vergessen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bäcker, Metzger, Lebensmittelhändler und Drogeriemärkte, die täglich auch in den schwierigen Zeiten einen guten Job gemacht haben.
Ein besonderer Dank gilt den Ärzten und Pflegern in unseren Krankenhäusern und den Pflegediensten, die sich teilweise rund um die Uhr um Kranke und Pflegebedürftige gekümmert haben. Wir können glaube ich froh sein, dass wir in Deutschland ein funktionierendes Gesundheitssystem haben. Bedanken möchte ich mich auch für ihren Einsatz bei unseren Rettungsdiensten und der Polizei. Nicht zuletzt möchte ich den Personen und Berufsgruppen danken, die ich in der Aufzählung versehentlich vergessen habe.
Regeln im Alltag
Mein Eindruck ist, dass sich die meisten Brander Mitbürgerinnen und Mitbürger an die empfohlenen Regeln im Alltag halten und somit dazu beitragen, dass zumindest in Brand, ein Verbreiten des Coranavirus eingegrenzt wird.
Aus dem Grund habe ich die Hoffnung, dass wir bald wieder zu unserem aktiven Gemeinschaftsleben zurückkehren können.
Allen Menschen aus Politik und Verwaltung, die fürEinschränkungen oder Lockerungen verantwortlich sind, wünsche ich „Augenmaß“ und eine glückliche Hand.
Bleiben Sie bitte gesund

Wolfgang Müller

 

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