Bürgerverein

Bürgerverein Brand

Festtagsgrüße

Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern

mit Ihren Angehörigen und Bekannten

ein ruhiges besinnliches und segensreiches Weihnachtsfest

und einen guten Rutsch ins neue Jahr

 

Mundart

Weihnachte

Plötzlich övver Naaht,
hat dr Fros de Welt janz wiss jemaaht.
En och dem Leitsde weed nu klar,
et is bouw wier Weihnachte en et Johr.

Övverall deet me de Weihnaahtsjeschichte studiere,
wat könne ver hü dovan noch liere?
Hat me Maria en Josef net de Döör zojeschlaare,
en di moote op de Jeburt van et Keng en ne Schopp wade?

Mich falle do all di Flüchtlinge enn,
di wisse och net, wo könne se henn.
Schickt se net zoröck en eh Land,
wo se dürch Krech me Honger en Bombe hant.

Maaht hön de Döör op, en nemmt se en dor Ärm,
en et weed dich selvs öhm et Häzz janz wärm.
Un plötzlich weed klar, 
jetz ist Weihnachte janz noh.   

Besinnliche Feiertage - Eure Doris Müller 






Wenkter en dr Bösch

Schniibedeckt send Fecht un Tanne,
Iiszappe an de Strücher hange,
feierlich es de Natur.

Et schleet jeng Jlock, et schleet jeng Uhr,
Haas en dr Wald, deet sich versteiche,
va Schniilaas meniche Aas moss breiche.

Je Vöjjelflöte es ze hüre,
nüüß, wat de Natur kööt stüre.
Hee kann dr Mensch neu Kräfte tanke
un andächtich oser Herrjott danke.

Wilma Henn

Erfolg bei Tag der Vereine

Volltreffer der Brander Vereine und Institutionen

Erst um 23:00 Uhr verließ der große Bühnentruck den leergefegten Marktplatz und ließ ein paar prall gefüllte Eventmülltonnen zurück. Prall gefüllt waren an diesem Sonntag im September auch der Platz selbst und die Parkanlage an der Eschenallee, denn der Bürgerverein hatte zu einem Tag der Brander Vereine und Institutionen eingeladen. Bei allerbestem Spätsommerwetter wollten sich unzählige Besucher über die ehrenamtliche Arbeit in und für Brand informieren. Insgesamt vierzig Vereine und Institutionen waren vor Ort, um sich und ihre Arbeit vorzustellen. In der Parkanlage hatten sich die Sport- und Schützenvereine eingerichtet. Dort konnten Klein und Groß mit Bogen oder Armbrust schießen, Bälle werfen oder schlagen und auf dem Schwebebalken balancieren. Neben dem Stier hatten die Brander Unterbähner ihre Lok aufgebaut, in deren Führerstand vor allem Kinder unablässig die Warnglocke bimmeln ließen. Davon ließen sich die benachbarten Schachfreunde an den karierten Brettern aber nicht aus der Ruhe bringen. Wohlüberlegt wurden König, Dame, Pferd und die anderen Figuren auf weiße oder schwarze Felder gesetzt, während der große bronzene Stier in seiner gewohnt stoischen Art die Reitübungen der Kinder auf seinem Rücken ignorierte.
Weniger ruhig ging es an den anderen Ständen zu, da überall lebhaft diskutiert und gesprochen wurde. Selbst das Bezirksamt war an diesem Tag zusammen mit der Bezirksvertretung auf den Platz umgezogen, um die Dienstleistungsangebote der Stadtverwaltung vor Ort und die Ergebnisse der politischen Prozesse aus der jüngsten Zeit vorzustellen. Schließlich ist auch der Marktplatz selbst ein Ergebnis eines langen Planungs- und gründlichen Beratungsprozesses, an denen sich viele Bürger aktiv beteiligt haben. So ist es auch kein Zufall, dass sich der Platz im Herzen von Brand für so eine Veranstaltung bestens eignet.
An den Ständen der in Brand vertretenen Parteien wurde genauso wie bei der Projektwerkstatt Fahrradfreundliches Brand intensiv um die besten Wege in Richtung Zukunft gerungen. Gleichzeitig wurde auf der professionell ausgestatteten Bühne ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm geboten. Sympathisch moderiert von Andrea Kratz und Patrick Gier vom Theater Brand gaben sich die verschiedensten Gruppen nach der offiziellen Eröffnung durch den Bezirksbürgermeister Peter Tillmanns und dem ökumenischen Segen der beiden Pfarrer Ralf Freyaldenhoven und Uwe Loeper gegenseitig die Klinke in die Hand. Obwohl die beiden beliebten Geistlichen selbst mit Fug und Recht als Brander Institutionen bezeichnet werden können, wollten morgens noch nicht alle Anwesenden mitsingen. Das sollte sich allerdings am Abend grundlegend ändern, obwohl zu dieser Zeit nur noch ein von Martin Schmidt (Musikschule Brand) gespielter Pastor auf der Bühne war.
Doch bis es zu diesem Auftritt in Soutane und mit mediterranem Flair kommen sollte, gab es Tanz, Gesang, Sketche, Turneinlagen mit schwindelerregenden Saltos, Schulterwürfe der Judokas und zu guter Letzt Dankesworte für die fleißigen Organisatoren vom Bürgerverein und den zahllosen Ehrenamtlern, die den Tag so abwechslungsreich und interessant gestaltet hatten.
Ab 18:00 Uhr wurden die Stände ab- und die Bühne zum Ristorante umgebaut, damit das Theater Brand eine Stunde später unter der Leitung von Wilma Gier die aktuelle Inszenierung „Bella Italia“ aufführen konnte. Das Ensemble des kleinen aber feinen Theaters war an diesem Abend in Bestform und konnte das Publikum mit der Geschichte über eine italienische Familiengaststätte im Umbruch fesseln. Die in das Stück eingeflochtenen italienischen Hits wurden mit Schwung vorgetragen, so dass die Zuschauer schnell zum Mitsingen animiert wurden. Hanno Dahmen ließ mit seiner akustischen Gitarre bei zunehmender Dämmerung sogar Lagerfeueratmosphäre aufkommen. Als Lohn für ihre gelungene Darbietung gab es reichlich Applaus und stehende Ovationen.
Nach dem Ende der Vorstellung mussten dann noch einmal die unermüdlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr und des in Brand ansässigen THW eingreifen, obwohl sie schon seit dem frühen Morgen mit Aufbau und im Tagesverlauf mit Aktivitäten beschäftigt waren. Unterstützung erhielten sie von den Messdienern der Pfarre St. Donatus.
Am Ende des Tages standen nur noch die Eventmülltonnen und ein restlos leergetrunkener Getränkekühlwagen auf dem Marktplatz. Die Erinnerung an einen schönen Tag op d’r Brand und ein gelungenes Fest der Brander Vereine und Institutionen haben die vielen Besucher mit nach Hause mitgenommen.

Text: Wolfgang Sanders




Nachstehend einige fotografischen Momentaufnahmen von

Wolfgang Sanders
und Ewald Kreus

 

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